Probleme mit dmtxread oder ImageMagick beim Lesen von PDF-Dateien?

Ich habe mir gerade halbwegs einen Wolf gesucht, warum dmtxread unter Debian 10 (Buster) jeden Versuch, eine PDF-Datei einzulesen mit der Begründung abgelehnt hat, es könne die Datei nicht lesen. Alle anderen Programm konnten das. Zunächst war ich ja der Meinung, dass das mit dem Update von Debian 9 auf 10 zu tun gehabt hätte. Hatte es aber nicht.

In Debian 10 ist für ImageMagick, welches libdmtx für bestimmte Konvetierungen benötigt, so eingestellt, dass es schlichtweg keine PDF-Dateien akzeptiert. Der Grund dafür ist wohl, dass es einen Bug in Ghostscript (der widerum für PDF-Formate in ImageMagick benötigt wird) gibt, der ein Sicherheitsproblem darstellen kann. Dieser Bug ist zumindest upstream gefixt, so daß man die Beschränkung der PDF-Dateien in ImageMgick aufheben kann.

Dazu kommentiert man in /etc/ImageMagick/policy.xml den Eintrag

<policy domain="coder" rights="none" pattern="PDF" />

aus:
 <!-- <policy domain="coder" rights="none" pattern="PDF" /> -->

Danach läuft dmtxread ohne Probleme und ImageMagick konvertiert auch PDF-Dateien wieder.

Hewlett-Packard, ich glaube wir werden keine Freunde mehr

Nachdem ich gestern stundenlang Spaß mit HP-Druckern hatte, habe ich heute das zweifelhafte Vergnügen in ein HP Pavillion eine SSD einzubauen. Nachdem ich schon von den Versuchen gelesen habe, dass dieses Modell nicht verlustfrei zu öffnen sein ( https://tuhlteim.de/hp-pavilion-notebook-nicht-zu-oeffnen ), muss ich feststellen: Geht doch, wenngleich „wartungsfreundlich“ offenbar nicht zu Hewlett-Packards Stärken gehört. Mit dem richtigen Werkzeug (hier iFixit Tools) und ganz viel Feingefühl bekommt man das Gerät geöffnet.

Man muss, wie im Handbuch ( http://h10032.www1.hp.com/ctg/Manual/c05122688 ) beschrieben, vorn anfangen. Danach erst die linke Seite vorsichtig aufhebeln, danach die rechte.

Die SSD ist drin.

Zusammenbauen ist dann einfacher, aber dennoch weit entfernt von der Wartungsfreundlichkeit von Businessgeräten. Warum man die Geräte für den kleinen Geldbeutel dermaßen wartungsunfreundlich gestaltet, erschließt sich mir nicht.

Es mag sein, dass ihr beim Öffnen eures Gerätes selbiges zerstört, die Büchse der Pandora öffnet oder einen thermonukleraren Zwischenfall auslöst. Daher: Alles auf eigene Gefahr, wenngleich es für mich funktioniert hat.