Twitter dreht mal wieder frei

Heute morgen hat mir Twitter ohne mich zu informieren und daher auch ohne mir einen Grund mitzuteilen, meinen Account gesperrt. Vermutlich habe ich gegen irgendwelche dubiosen Twitterregeln verstossen, die natürlich wie immer reine Auslegungssache der schlecht programmierten KI oder der schlecht bezahlten Aushilfssherrifs ist. Propaganda vom rechten Rand ist offenbar ok, darauf hinweisen offenbar nicht. Oder vielleicht hat sich auch irgendein Politiker rechts der Mitte darüber beschwert, daß sein substanzloses Bashen von grünen Politikern eher lächerlich ist. Oder daß ihm der moralische Kompass abhanden gekommen ist. Man weiß es nicht.

Ich werde wohl bei Twitter nur noch mitlesen und ansonsten eher in’s Fediverse zu Mastodon wechseln. Da zensiert wenigstens nicht irgendein wildgewordenes Privatunternehmen legitime Äußerungen. Twitter hat ja offenbar eh die beste Zeit hinter sich. Zumindest sagen das auch andere Leute, die schon lange dabei sind.

Bind müllt das Log voll

Irgendwie meint der Bind-DNS-Server zuweilen, daß er das Log mit Einträgen wie

named[12217]: REFUSED unexpected RCODE resolving '2.debian.pool.ntp.org/AAAA/IN': 198.97.190.53#53

vollmüllen muss. Das erzeugt dann auf die Schnelle mal mehrere GB an Logdateien. Unschön. Abhilfe schafft hier ein Eintrag in der Konfigurationsdatei /etc/bind/named.conf.local:

logging {
  category notify { null; };
  category lame-servers { null; };
}; 

Ggf. muß man das natürlich noch an etwaig bestehende Konfigurationsoptionen zum Thema logging anpassen. Aber wer das Logging von Bind eh schon konfiguriert hat, wird wissen, wie das geht.